Kunst ist politisch.
Jeder Text, jedes Bild, jede Melodie – sie entstehen in einem bestimmten gesellschaftlichen und politischen Klima. Sie greifen Themen auf oder verschweigen sie.
Auch Schweigen ist politisch.
Alle meine Bücher sind politisch.
In meinem ersten Buch „Das Leben ist kalt“ beschäftige ich mich mit der Auswirkung der Corona-Pandemie auf die Frauen in unserer Gesellschaft, ein Thema, das erst sehr spät Beachtung fand.
„Harzer Sühne“ und „Harzer Schuld“ beschreiben die Auswirkungen der Vergangenheit (Drittes Reich) auf unser Leben.
„Harzer Angst“ ist moderner. Cybermobbing und Gewalt unter Kindern stehen hier im Mittelpunkt. Umweltschutz und Klimawandel sind Themen in „Harzer Wolf“.
Selbst meine eher heiteren Nordseeromane sind politisch: Das Leben von queeren Menschen in den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhundert und auch hier wieder die Folgen, die bis heute nachwirken.
Die Ella-Reihe spielt während des Nationalsozialismus und ist damit gerade heute wieder aktuell.
Ich bleibe politisch. Denn Politik sind nicht „die da oben“. Politik – Das sind wir alle.
